Fibonacci

Leonardo Fibonacci



Leonardo Fibonacci

Fig.1 Leonardo Fibonacci

Leonardo Fibonacci (Fig.1) wurde um das Jahr 1180 geboren und starb ca.1241. Das ist alles, was man über sein Alter sagen kann.

Leider findet man über seine grundsätzlich Biographie sehr wenig. Das, was man weiss, wurde alles der Widmung seines Rechenbuchs entnommen.

Leonardo hatte viele Namen, unter anderem nannte man ihn „Leonardo Pisanus“ was soviel heisst wie „ Leonardo von Pisa“ oder „Leonardus filius Bonacij“, Sohn des Bonacci.

Aus diesem Namen bildete sich dann in den Jahren die Kurzform „Fibonacci“ und unter diesem Namen wurde Leonardo dann auch berühmt.

Doch wie erlernte Leonardo Fibonacci denn eigentlich das Rechnen?

Dies könnte wie folgt abgelaufen sein: Sein Vater war Notar und musste dadurch oft an verschiedene Handelsorte in der ganzen Welt reisen. Seinen Sohn Leonardo nahm er dabei mit. Im heutigen Bejaia (Stadt in Algerien) erlernte er dann das Rechnen mit den arabischen Ziffern, dies ist das Zahlensystem, das wir heute noch immer benutzen. Er erlernte somit mathematische Grundlagen, welche er sehr schätzte.

So kam es, dass Leonardo in verschiedenen Ländern, in welche er mit seinem Vater reiste, Mathematikunterricht bekam, und sich so ein grosses Wissen aneignete.

Nach dem er dann seine Kenntnisse weiter vertieft hatte, teils durch Studien, teils durch Beobachtungen, sammelte er alle seine Erkenntnisse in einem Buch, dem „Liber abbaci“. Einfach übersetzt heisst es auch „Buch der Rechenkunst“.





Leonardo Fibonacci hat auch noch andere Werke erschaffen, wie zum Beispiel: Ein Buch namens „Practica geometriae“ oder „Liber quadratorum“. Bei all diesen Büchern kann man jedoch, wie bei allen Jahreszahlen, die Leonardos Leben betreffen, das Jahr der Herausgabe nicht genau bestimmen.


So kam es also, dass Leonardo Fibonacci für seine Taten berühmt wurde (einige werden später noch behandelt). Von seinem sonstigen Leben weiss man jedoch so gut wie nichts.





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